Psychiatrie und Gerontopsychiatrie am Loretto-Krankenhaus Freiburg
Zentraler Fokus unserer Psychiatrie und Gerontopsychiatrie liegt auf der Behandlung von Patienten mit akutem Verwirrtheitssyndrom (Delir).
Darüber hinaus kümmern wir und jedoch konsiliarisch auch um alle weiteren psychiatrischen bzw. gerontopsychiatrischen Erkrankungen unserer stationären Patienten. Die Ursachen hierfür können sehr vielfältig sein. Möglich sind hier belastende Lebensumstände oder Einschnitte (z.B. Verlust, Trauer, Krankheit...) ebenso wie eine direkte Erkrankung des Gehirns. Wir lassen unsere Sie und Ihre Angehörigen mit dieser Belastung nicht alleine.
Stationsübergreifend und - bei Bedarf und auf Wunsch - in enger Zusammenarbeit beispielsweise mit unserer Seelsorge oder dem Sozialdienst ebenso wie mit Psychologen und Ärzten der Psychosomatik bieten wir flankierend zu Ihrer medizinischen Behandlung eine Rundum-Betrachtung Ihrer psychiatrischen Erkrankung.
Unsere (geronto-)psychiatrische Versorgung
- Beeinträchtigungen
- Diagnostik
- Therapie
Beeinträchtigungen im Rahmen eines Delirs
Typische Beeinträchtigungen sind unter anderem:
- die Fähigkeit zu denken, zu erinnern, sich zu orientieren und zu konzentrieren
- veränderte Stimmungslage
- Trugwahrnehmungen
- Schlafstörungen bis zur Umkehr des Tag-Nacht-Rhythmus
- Problemverhalten (z. B. massive Unruhe, Weglauftendenz, Aggressivität)
- Antriebsminderung
Diagnostik des Delirs
Die Diagnose der auslösenden Krankheiten ist die wesentliche Voraussetzung der Behandlung. Die Diagnoseerstellung erfolgt zunächst im Rahmen eines Gesprächs, in dem die Vorgeschichte und die psychische Funktion im einzelnen erfasst werden. Bei Verdacht auf eine körperliche Ursache kommen neben einer neurologischen Untersuchung ggf. auch technische Verfahren (z.B. Schichtbildgebung, Elektroenzephalographie (= Hirnstrommessung, EEG)) oder bei Bedarf weitere Untersuchungsverfahren zum Einsatz.
Therapie
Die therapeutischen Optionen im Akutkrankenhaus richten sich im Wesentlichen nach der zugrundeliegenden Ursache.
Im Vordergrund stehen hierbei:
- Gestaltung des Umfelds (engmaschige Betreuung, kompetente u. aktivierende Pflege, Psychotherapie)
- bei Bedarf gezielte medikamentöse Behandlung
- häufig auch ein Weglassen auslösender Medikamente






















