Wirbelsäulenchirurgie am Loretto-Krankenhaus Freiburg

Die Wirbelsäulenchirurgie am Loretto-Krankenhaus bietet kompetentes Fachwissen in der Diagnostik und Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen aller Arten und Schweregrade an. Dabei arbeiten in unserem Team sowohl Orthopäden als auch Unfallchirurgen in der Behandlung zusammen. Unsere Therapiemöglichkeiten erstrecken sich damit über konservative (nicht-operative), minimalinvasive, bis hin zu operativen Behandlungsmethoden an der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Die enge Zusammenarbeit mit unserer Abteilung für Anästhesie im Bereich der Schmerztherapie rundet unser komplettes Spektrum der Wirbelsäulenbehandlung ab.

Wir führen sämtliche gängigen Behandlungsverfahren an der Wirbelsäule (konservativ wie operativ) an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule sowie dem Iliosakralgelenk durch. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf minimalinvasiven Operationstechniken, die im Gegensatz zur offenen Operation mit nur winzigen Schnitten auskommen. Diese Techniken sind für den Patienten besonders schonend. Durch kleinere Wunden, schnellere Mobilisierung und Heilung führen sie zur früheren Entlassung und schnelleren Wiedererlangung der vollen Leistungsfähigkeit.

Dr. med. Frank Hassel
Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie

Kontakt

  • Sekretariat

    T 0761 7084-146
    F 0761 7084-165
    orthopaedie@rkk-klinikum.de

  • Sprechstunden
    Nach telefonischer Vereinbarung unter 0761 7084-146 oder -636

    Allgemeine WS-Sprechstunde
    (Sie benötigen eine Überweisung vom Orthopäden/Unfallchirurgen, Chirurgen oder Rheumatologen)
    Mo. und Mi. 8:00-13:00 Uhr

    Privatsprechstunde Chefarzt Dr. Hassel
    Mo., Mi., Do. von 14:00-16:00 Uhr

    Notfälle
    Rund um die Uhr über unsere Notfallambulanz: 0761 7084-106

Behandlungsspektrum

Hochmoderner OP

Im wirbelsäulenchirurgischen OP am Loretto-Krankenhaus stehen sämtliche Vor­richtungen für offene und minimalinvasive Operationsver­fahren zur Verfügung: Moderne OP Mikroskope, digi­tale Röntgengeräte und Vorrichtungen zur endoskopischen Operation. Bei stabilisierenden Operationen wird regelhaft ein intraoperatives Röntgen- und Navigationssystem (O-Arm™) genutzt, die eine millimetergenaue und vor allem sichere Einbringung von Implantaten und Schrauben ermöglicht. 

Konservative Therapieverfahren

  • Komplexe Akutschmerztherapie

    Bei Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfällen, Spinalkanalstenosen, und sonstigen Wirbelsäulenerkrankungen führen wir sehr erfolgreich eine nichtoperative Schmerztherapie im Rahmen eines kurzstationären Aufenthaltes durch.

  • Differenzierte Stufendiagnostik oder Etagendiagnostik

    Durch gezielte röntgengesteuerte Injektionsblockaden sowie Kontrastmitteldarstellung der Bandscheiben können die Schmerzursachen exakt lokalisiert und differenzierte Behandlungskonzepte erstellt werden.

  • Multimodale, nicht operative Therapie von Rückenschmerzen

    Dabei handelt es sich um ein multimodales Therapiekonzept mit gezielter röntgengesteuerter Injektionsbehandlung sowie physiotherapeutischen und physikalischen Maßnahmen einschließlich Schmerztherapie.

Operative Therapieverfahren

  • Facettendenervierung (Verödung an den kleinen Wirbelgelenken)

    Dabei handelt es sich um eine minimalinvasive Technik, bei der unter örtlicher Betäubung die für die Schmerzweiterleitung verantwortlichen Nerven an den kleinen Wirbelgelenken „verödet“ werden  (dies geschieht mit Hilfe einer hitzeentwickelnden Thermosonde unter Röntgendurchleuchtung).

  • Nukleoplastie

    Die Nukleoplastie ist eine minimalinvasive Technik, bei der unter örtlicher Betäubung mit Hilfe einer speziellen Sonde (Coblation) Bandscheibenvorwölbungen oder kleine Vorfälle entfernt werden und somit der Druck auf die Nervenwurzeln reduziert wird.

  • Kyphoplastie (Zementierung von Wirbelbrüchen)

    Dabei handelt es sich um ein minimalinvasives Verfahren zur Aufrichtung von Wirbelbrüchen. Mit Hilfe einer Kanüle wird durch Vorschieben und Ausdehnen eines Silikonimplantates (Ballon) oder eines kleinen Titanimplantates in Form eines Wagenhebers (sog. „Spine Jack“) der eingebrochene Wirbelkörper wieder aufgerichtet und ein Hohlraum geschaffen. Dieser wird anschließend durch die noch liegende Kanüle mit Knochenzement ausgefüllt und somit stabilisiert.

  • Nukleotomie (Entfernung Bandscheibenvorfall mit Mikroskop)

    Mit Hilfe spezieller Instrumente wird über einen ca.2-3 cm großen Hautschnitt am Rücken der Bandscheibenvorfall unter zu Hilfenahme eines OP-Mikroskopes entfernt.

  • Endoskopische Nukleotomie (Entfernung Bandscheibenvorfall minimalinvasiv mit einem Endoskop)

    In Schlüssellochtechnik wird mit einer Optik minimalinvasiv (Zugang ca. 5-6 mm) von der Seite durch den Nervenaustrittskanal der Bandscheibenvorfall entfernt. Im Vergleich zur konventionellen Methode ist der Schmitt nochmals viel kleiner und der Zugang noch schonender zur Muskulatur. Somit ist der Heilungsprozess viel schneller.

  • Dekompression des Spinalkanals (Erweiterung des Rückenmarkskanales)

    Bei einem aufgrund von Verschleißerscheinungen knöchern verengtem Rückenmarkskanal wird dieser mit Hilfe spezieller Instrumente erweitert und der Druck von den Nervenstrukturen genommen.

  • Bandscheibenprothese („künstliche Bandscheibe“)

    Bei einer Osteochondrose (Verschleißerkrankung der Bandscheibe und der angrenzenden Wirbelkörper) kann man eine Bandscheibenprothese einsetzen. Die Beweglichkeit des operierten Segmentes bleibt damit erhalten. Hierbei wird der vordere Zugang gewählt, welcher die Rückenmuskulatur intakt lässt.

  • Spondylodese oder Fusion (Verblockung oder „Versteifung“) eines Wirbelsäulenabschnitts:

    Bei diesen Verfahren wird eine Ruhigstellung der betroffenen Wirbelsegmente durchgeführt. Dies wird mit Hilfe von Anlagerung von Eigen- (Entnahme aus dem Beckenkamm) oder Fremdknochen und zusätzlicher Instrumentation mit Schrauben und Stäben aus Titan erreicht. Diese Verfahren kommen vor allem bei Deformitäten, Instabilitäten und fortgeschrittenen Verschleißerkrankungen an der Wirbelsäule zum Einsatz. Es gibt je nach Lokalisation und Ausprägung verschiedene  Zugangsmöglichkeiten (vorne/hinten oder kombiniert). Ggf. werden diese Verfahren auch mit sogenannten „Cages“ (PLIF/TLIF/XLIF/ALIF) also Platzhaltern aus Kunststoff oder Metall kombiniert, welche in den Bandscheibenzwischenraum zur Abstützung eingebracht werden.

  • Navigation und 3D-Bildgebung

    In unserer Klinik werden sämtliche Implantate und Schrauben an der Wirbelsäule mit Hilfe der Navigation und 3D-Bildgebung mittels O-Arm hochpräzise eingesetzt. Dadurch erhöht sich die Sicherheit und Präzision auf nahezu 100%. Des Weiteren ist mit diesem System eine Lagekontrolle der Schrauben und Implantate noch im OP in CT-Qualität (3D) möglich.

Zertifizierte Expertise

Mit dem Master-Zertifikat der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft sowie dem European Spine Course Diploma ist Chefarzt Dr. Hassel anerkannter Experte im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie. Zertifiziert wird nur, wer überdurchschnittlich hohe Behandlungsstandards und Erfolsquoten aufweisen kann und über eine außergewöhnlich große Erfahrung als Wirbelsäulenchirurg verfügt.

Patientenstimme

"Ich fühlte mich sehr kompetent behandelt nach einem sehr schmerzhaften Bandscheibenvorfall. Man versuchte erst mit einem Rückenkatheder die Schmerzen und den Bandscheibenvorfall "in den Griff" zu bekommen. Als das nichts half riet man mir zur Operation, die sehr erfolgreich war.
Die Pflege und alles was dazu gehört war sehr gut."

Patientenbewertung vom 25.01.2021 auf klinikbewertungen.de

Das Team

  • Dr. med. Frank Hassel
    Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie

    Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
    Zusatzbezeichnung Sportmedizin
    Zusatzbezeichnung Chirotherapie

  • Dr. med. Oliver Huwert
    Leitender Oberarzt Wirbelsäulenchirurgie
    Sektionsleiter Wirbelsäulentrauma, D-Arzt
    Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie

  • Dr. med. Jörg Beck
    Oberarzt
    Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie
    Zusatzbezeichnung Sportmedizin

  • Uwe Schorer
    Oberarzt
    Facharzt für Chirurgie
    Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
    Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie
    Zusatzbezeichnung Chirotherapie

  • Dr. med. Gabriel Wetzel
    Oberarzt

    Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

     

Weitere Informationen

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