Klinik für Urologie und urologische Onkologie
Loretto-Krankenhaus
Mercystraße 6-14
79100 Freiburg im Breisgau
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Behandlung von Hodentumoren im Loretto-Krankenhaus Freiburg

Obwohl Hodentumoren insgesamt selten sind, haben sie in der Urologie eine besondere Bedeutung: Denn der Hodentumor ist der häufigste bösartige Tumor beim jungen Mann. Die Heilungschancen bei dieser Erkrankung sind hervorragend - auch bei fortgeschrittenen Tumoren mit Metastasen. Hier die größtmögliche transparente Aufklärung zu betreiben, ist uns entsprechend in der schwierigen Phase nach der Diagnose besonders wichtig!

Diagnose

In der Regel wird ein Hodentumor von betroffenen Patienten durch Tasten des Hodens entdeckt. Dabei erscheint der tumortragende Hoden verdickt, vergrößert und derb, in der Regel nicht schmerzhaft. Der erste Schritt ist in diesem Falle die Sonographie des Hodens. Hier kann ein Tumor des Hodengewebes in der Regel bereits sehr gut von anderen Veränderungen (z.B. des Nebenhodens) unterschieden werden. Wichtig ist auch eine Untersuchung der Tumormarker aus dem Blut. Sie sind bei bösartigen Tumoren häufig erhöht und sind als Kontrolle im Verlauf der Therapie von großer Bedeutung. Bei einem eindeutigen sonographischen Befund, aber auch bei unklaren Situationen ist der nächste Schritt die operative Freilegung des Hodens mit der Möglichkeit, während der Operation Proben histologisch zu untersuchen. Sollte sich in der histologischen Untersuchung ein bösartiger Tumor bestätigen, so wird nach Entfernung des Hodens eine Computertomographie der Lunge und des Bauchraumes angefertigt, um Metastasen auszuschließen.

Therapie

Bei der operativen Freilegung wird der Hoden über einen kleinen Schnitt in der Leiste histologisch untersucht. Zeigt sich in dieser Untersuchung ein bösartiger Tumor, so wird der Hoden entfernt. In manchen Situationen wird dann auch eine kleine Probe aus dem anderen Hoden entnommen, um eventuell vorliegende Tumorvorstufen entdecken zu können. Wenn sich kein bösartiger Tumor zeigt, wird der Hoden natürlich belassen. Nach der Operation ist ein stationärer Aufenthalt von ca. 2 Tagen notwendig. Gleichzeitig wird der entnommene Hoden histologisch exakt untersucht um festlegen zu können, um welche Art Tumor es sich handelt und wie weit fortgeschritten der Tumor war. Oftmals ist nach diesem Schritt die Therapie bereits beendet, und es muss noch festgelegt werden, wie oft Nachuntersuchungen notwendig sind. In manchen Fällen wird eine zusätzliche Chemotherapie notwendig. Diese Chemotherapie ist in der Regel eine ambulante Therapie, die bei den Kollegen der Onkologie durchgeführt wird.

Einblicke in den OP

Das Team

  • Prof. Dr. med. Stefan Tritschler
    Chefarzt Urologie

  • Prof. Dr. Alexander Roosen
    Chefarzt 

  • Dr. med. Michael Austen
    Oberarzt
    Facharzt für Urologie, Andrologie, medikamentöse Tumortherapie
     

  • Dr. med. Tobias Hübschle
    Oberarzt

  • Dr. med. Johannes Karsch
    Oberarzt
    Facharzt für Urologie, Andrologie, medikamentöse Tumortherapie

  • Dr. med. Vincent Beck
    Funktionsoberarzt

  • Dr. med. Martin Berthold
    Funktionsoberarzt

Weiterführende Informationen