Dr. med. Frank Hassel

Zentrum für Orthopädische Chirurgie
Loretto-Krankenhaus
Mercystraße 6
79100 Freiburg im Breisgau
Tel: 0761 7084-146
Fax: 0761 7084-165
Orthopaedie@rkk-klinikum.de

Die Behandlung von Bandscheibenvorfällen am Loretto-Krankenhaus Freiburg

Die Bandscheiben befinden sich zwischen den einzelnen Wirbelkörpern und bestehen aus einem gelartigen Kern (Gallertkern), umhüllt von Knorpelfaser. Bricht der Gallertkern aus dem Faserring hervor - beispielsweise aufgrund einer Überbelastung oder degenerativer Veränderungen im fortschreitenden Alter -, spricht man von einem Bandscheibenvorfall.

  • Röntgenbild Bandscheibenvorfall
  • Röntgenbild einer Wirbelsäule

Je nachdem, wo ein Bandscheibenvorfall auftritt, leidet der Patient unter sehr unterschiedlichen Symptomen und Schmerzen.

  • Am häufigsten tritt das Krankheitsbild aufgrund der starken Belastung dieses Abschnitts in der Lendenwirbelsäule auf. Die klassischen Symptome eines "Bandscheibenvorfall LWS" sind Rückenschmerzen und „Ischias“-Beschwerden – also Schmerzen, die im Verlauf des Nervus ischiadicus in das Bein ziehen und mit Gefühlsstörungen oder Lähmungen einhergehen können.
  • Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule hingegen haben in der Regel Armschmerzen, Gefühlsstörungen oder Lähmungen zur Folge. Gangstörungen und andere schwerwiegende neurologische Funktionsstörungen treten auf, wenn durch den "Bandscheibenvorfall HWS" das Rückenmark bedrängt wird (Myelopathie).
  • Die Brustwirbelsäule ist nur sehr selten von einem Bandscheibenvorfall betroffen.

Je nach Art und Ausprägung der Erkrankung erstellen wir mit Ihnen einen ganz individuellen Therapieplan, für den wir von der medikamentösen über die Schmerztherapie bis hin zur Bandscheibenvorfall OP auf ein umfassendes Behandlungsspektrum zugreifen können. Eine der modernsten minimalinvasiven Operationsmethoden ist dabei die TESSYS-Methode, die wir am Loretto-Krankenhaus in Zusammenarbeit mit der Firma joimax anbieten.

Endoskopische Bandscheiben-OP mit der TESSYS-Methode

Eignung

Die TESSYS-Methode wird bei Eingriffen rund um die Wirbelsäule, vor allem bei schmerzhaften und einschränkenden Bandscheibenvorfällen eingesetzt. Dabei eignet sie sich für Patienten jeden Alters, da die OP in vielen Fällen sogar in Teilnarkose durchführbar ist.

Eingriff

Während sich der Patient in Seiten- oder Bauchlage befindet, wird das OP-Einsatzfeld durch einen rund 1 cm kleinen Hautschnitt über das Zwischenwirbelloch erreicht. Mit Hilfe von präzisen endoskopisch steuerbaren Werkzeugen wird von außen die Entfernung des ausgetretenen Bandscheibenmaterials durchgeführt. Überwacht wird der Vorgang auf einem Flachbildschirm in HD-Technik.

Nach der OP

In den meisten Fällen ist nur ein kurzer stationärer Aufenthalt von 2-3 Tagen notwendig. Während andere Methoden einen Genesungsprozess von drei bis sechs Monaten erfordern, sind die Patienten in der Regel bereits nach drei bis sechsWochen vollkommen beschwerdefrei. Die „TESSYS-Methode“ reduziert darüber hinaus Nachoperationen auf ein Minimum.

Vorteile der endoskopischen Methode gegenüber mikrochirurgischen und offenen Eingriffen

Illustration endoskopischer Eingriff
  • kleinere, kaum sichtbare Narben
  • geringere Gewebsverletzung auf dem Zugangsweg und somit ein geringeres Risiko einer Nervenverletzung
  • sehr kurzer stationärer Aufenthalt
  • kürzere Genesungszeit für die Patienten mit schnellerem Wiedererlangen der Arbeitsfähigkeit
  • schnelle Rehabilitation

Patientenstimme

"Ich war vom 24.09-03.10.2018 wegen eines Bandscheibenvorfalls in der Klinik zur Schmerztherapie. Als diese kein Erfolg hatte, entschloss ich mich auf Anraten der Ärzte zur OP. Die Operation durch den Chefarzt war erfolgreich, denn die höllischen Schmerzen waren verschwunden. Ich konnte die Klinik am 2. Tag nach der OP verlassen.Die Behandlung kann ich nur mit hervorragend bewerten. Auch die Pflege und Versorgung durch das Klinikpersonal war hervorragend. Über das Essen kann ich Gutes berichten. Geschmack und Menge sehr gut. Abschließend kann ich die Abteilung um Chefarzt Dr. Hassel für jeden, der Probleme mit der Wirbelsäule hat, zu 100% weiterempfehlen."

Patientenbewertung auf klinikbewertungen.de

Zertifizierte Top-Expertise

Zertifikat der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft

Mit dem Master-Zertifikat der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft sowie dem European Spine Course Diploma ist Chefarzt Dr. Hassel anerkannter Experte im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie. Zertifiziert wird nur, wer überdurchschnittlich hohe Behandlungsstandards und Erfolsquoten aufweisen kann und über eine außergewöhnlich große Erfahrung als Wirbelsäulenchirurg verfügt.

Das Team

  • Dr. med. Frank Hassel

    Dr. med. Frank Hassel
    Ärztlicher Direktor
    Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie

    Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
    Zusatzbezeichnung Sportmedizin
    Zusatzbezeichnung Chirotherapie

  • Dr. med. Oliver Huwert

    Dr. med. Oliver Huwert
    Leitender Arzt
    Sektionsleiter Wirbelsäulentrauma, D-Arzt
    Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie

  • Dr. med. Jörg Beck
    Oberarzt
    Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie
    Zusatzbezeichnung Sportmedizin

  • Uwe Schorer

    Uwe Schorer
    Oberarzt
    Facharzt für Chirurgie
    Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
    Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie
    Zusatzbezeichnung Chirotherapie

  • Dr. med. Gabriel Wetzel
    Oberarzt

    Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

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