Zentrum für Orthopädische Chirurgie
Loretto-Krankenhaus
Mercystraße 6
79100 Freiburg im Breisgau
Tel: 0761 7084-146
Fax: 0761 7084-165
Orthopaedie@rkk-klinikum.de

Die Behandlung von Instabilitäten, Wirbelgleiten und Verschleißerkrankungen am Loretto-Krankenhaus Freiburg

Instabilitäten und Gleitwirbel können in jedem Alter auftreten. Sie werden in angeborene sowie erworbene Formen (Verschleiß/Fraktur) unterteilt. Häufig ist ein Gleitwirbel ein Zufallsbefund oder nur mit geringen Beschwerden verbunden. Je nach Stärke des Wirbelgleitens können aber langfristig einzelne oder mehrere Nerven im Spinalkanal gequetscht und geschädigt werden. Dies kann bleibende Nervenschäden und sogar Lähmungen nach sich ziehen. Gleichzeitig wird die Bandscheibe übermäßig beansprucht und verschleißt im Verlauf, was wiederum zu Schmerzen führen kann.

Die Therapie der Wahl ist hier immer die frühzeitige und vollständige operative Korrektur unter gleichzeitiger Entlastung der Nervenstrukturen.

Zertifizierte Top-Expertise

Mit dem Master-Zertifikat der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft sowie dem European Spine Course Diploma ist Chefarzt Dr. Hassel anerkannter Experte im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie. Zertifiziert wird nur, wer überdurchschnittlich hohe Behandlungsstandards und Erfolsquoten aufweisen kann und über eine außergewöhnlich große Erfahrung als Wirbelsäulenchirurg verfügt.

Therapie

Spondylodese (Fusionsoperation)

Ziel einer Fusionsoperation ist die langfristige Schmerzlinderung sowie die Erweiterung des Bewegungsradius im Alltag. Dies ist nur durch ein Fusionieren („Zusammenwachsen“) der operierten Wirbelkörper zu erreichen. Die Bandscheibe wird entfernt und durch einen Titanblock sowie Knochenmaterial ersetzt. Ein Gerüst aus Titan-Schrauben und Stangen hält die Wirbelkörper in der richtigen Stellung. Darüber hinaus müssen Spinalkanalstenosen entfernt und Nervenwurzeln befreit werden, um die hiermit verbundenen Schmerzen dauerhaft zu lindern. Über mehrere Monate hinweg wachsen nun die Wirbel zusammen und bilden eine Einheit. Die Plazierung der sogenannten Pedikelschrauben für Stabilisierende Operationen erfolgt in unserem Haus ausschließlich in navigierter Technik. Dies bringt eine größtmögliche Sicherheit für den Patienten sowie eine exakte Schraubenlage.

Nachbehandlung

Die Nachbehandlung einer Fusionsoperation ist langwierig. Das liegt am langen Heilprozess sowie am langsamen Knochenwachstum. Der Klinikaufenthalt beträgt 5-8 Tage. Nach zwei Wochen kann das Natmaterial entfernt werden. Für die Dauer von drei Monaten muß sich die Patientin/ der Patient schonen und sollte bestimmte Bewegungen vermeiden. Für diese Zeit wird ein Mieder getragen. Eine Rehabilitationsmaßnahme macht erst nach Ablauf der drei Monate Sinn. Eine ambulante Abschlußuntersuchung in unserer Sprechstunde mit Röntgenkontrolle erfolgt vor Reha-Antritt.

  • Wirbelgleiten zwischen dem 4. und 5. Lendenwirbel (Spondylolisthese L4/5)

  • Intra-operative Repositionsspondylodese am 4. und 5. Lendenwirbel

  •                       TLIF – Cage aus Titan

Patientenstimme

"Ich hatte eine Rückenoperation vor 3 Jahren. Meine Wirbelsäule wurde mit 6 Titanschrauben befestigt. Ich kann dieses Krankenhaus nur empfehlen. In den letzten 3 Jahren hatte ich nie Beschwerden. Ich werde immer freundlich und aufmerksam behandelt."

Patientin am 04.06.2020 auf klinikbewertungen.de

Das Team

  • Dr. med. Frank Hassel
    Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie

    Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
    Zusatzbezeichnung Sportmedizin
    Zusatzbezeichnung Chirotherapie

  • Dr. med. Oliver Huwert
    Leitender Arzt
    Sektionsleiter Wirbelsäulentrauma, D-Arzt
    Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie

  • Dr. med. Jörg Beck
    Oberarzt
    Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie
    Zusatzbezeichnung Sportmedizin

  • Uwe Schorer
    Oberarzt
    Facharzt für Chirurgie
    Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
    Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie
    Zusatzbezeichnung Chirotherapie

  • Dr. med. Gabriel Wetzel
    Oberarzt

    Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

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