Loretto-Krankenhaus
Mercystr. 6-14
79100 Freiburg im Breisgau
Tel: 0761 7084-0
Fax: 0761 7084-239
E-Mail: info-lok@rkk-klinikum.de

Von der Gründung bis zum medizinischen Leistungszentrum

Das Loretto-Krankenhaus Freiburg blickt auf eine nunmehr 100jährige Geschichte zurück: Seit 1921 prägt es - idyllisch gelegen auf dem Lorettoberg in Freiburg - das Bild des historischen Stadtteils Wiehre. Gegründet wurde es im Mai 1921 durch die Kongregation der Schwestern vom Hl. Josef aus dem Kloster St. Trudpert im Münstertal. Das Krankenhaus gab ihnen die Gelegenheit zur Ausbildung ihrer Nachwuchskräfte in einer eigenen Krankenpflegeschule.

Sukzessive Erweiterung

Zunächst handelte es sich beim Loretto-Krankenhaus um ein kleines Belegkrankenhaus, dessen 35 Betten durch niedergelassene Freiburger Ärzte für ihre Privatpatienten genutzt wurde. Von 1926 bis 1929 wurde die Bettenkapazität dann bereits auf 90 erhöht. Zudem etablierten sich im Haus selbständige Fachabteilungen: Neben einer Abteilung für Innere Medizin und Chirurgie wurde eine Gynäkologie eingerichtet. Während der Zeit des Zweiten Weltkriegs wurde das angrenzende Verbindungshaus der Studentenverbindung KDStV Hercynia Freiburg im Breisgau als Lazarett mitbenutzt. Mitte der 1950er Jahre erwarb das Kloster St. Trudpert die Villa Tannenhof in der Mercystraße 6, in der ab 1917 fast zwanzig Jahre Prinz Johann Georg von Sachsen lebte. Die nächste Erweiterung des Krankenhauses wurde 1960 durchgeführt, sodass das Krankenhaus über nunmehr 230 Betten verfügte. Weitere Baumaßnahmen in den Jahren 1982 und 1996 führten zur Einrichtung der Urologie und der Orthopädischen Chirurgie sowie der belegärztlich geführten Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Im Mai 2011 wurde der bislang letzte Neubau eingeweiht, bei dem es sich um ein zusätzliches Stockwerk auf dem Flachdach des bestehenden OP-Traktes handelte.

Der Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser

Mit der Gründung der RKK gGmbH im Jahr 2000 bündelten der Orden der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul, die Kongregation der Schwestern vom hl. Josef Kloster St. Trudpert, die Schwesternschaft St. Elisabeth und die Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e.V. ihre Interessen, um die Zukunft ihrer kirchlichen Krankenhäuser und die damit verbundene christliche Wertorientierung nachhaltig zu sichern. Zu diesem Zweck brachten sie ihre bis dahin eigenständigen Krankenhäuser - das St. Josefskrankenhaus, das Loretto-Krankenhaus und das St. Elisabeth-Krankenhaus in Freiburg sowie das Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch - unter dem neu gegründeten Dach des „Regionalverbundes kirchlicher Krankenhäuser (RKK) gGmbH“ zusammen. Mit Einweihung des Ergänzungsneubaus am St. Josefskrankenhaus im Jahr 2012 wurde das St. Elisabeth-Krankenhaus in dieses integriert. Das Bruder-Klaus-Krankenhaus Waldkirch ging zum 1. April 2019 als BDH-Klinik Waldkirch (gemeinnätzige GmbH) in die Trägerschaft des Bundesverband Rehabilitation (BDH) e. V. über.

Der Übergang in die Artemed Klinikgruppe

Im Oktober 2020 gingen das Loretto-Krankenhaus und das St. Josefskrankenhaus in die Trägerschaft der Artemed Klinikgruppe über. 2021 erfolgte nach der Übernahme die Umbenennung in Artemed Kliniken Freiburg (AKF). „Wir übergeben die Häuser an einen Träger, der unsere christlichen Werte teilt und bereit ist die für die langfristige Sicherung des hochmodernen Klinikbetriebs erforderlichen Investitionen zu treffen“, freute sich der RKK-Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Heinzpeter Schmieg. Mit viel Weitblick wird seitdem das inhaltliche Spektrum des Loretto-Krankenhauses kontinuierlich weiter ausgebaut - ohne gleichzeitig die jahrhundertealte Tradition der christlichen Zuwendung aus den Augen zu verlieren.

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